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Wieder zunehmende Spannungen zwischen China und den USA haben am Mittwoch für Gewinnmitnahmen am deutschen Aktienmarkt gesorgt. Am Dienstag noch war der Leitindex, angetrieben von der Einigung der EU auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte, bis auf 13.313 Punkte geklettert. Damit hatte er wieder das Niveau von Ende Februar erreicht, bevor einige Anleger dann erst einmal Kasse machten.
China-Aussagen belasten
Auslöser für die Vorsicht der Anleger waren Aussagen Chinas. Diesen zufolge haben die USA China aufgefordert, sein Konsulat in der texanischen Stadt Houston zu schließen. Nach chinesischen Medienberichten wurde den Diplomaten nur 72 Stunden gegeben, die USA zu verlassen. Der Außenamtssprecher sprach von einer "politischen Provokation". Die Schließung sei erfolgt, "um geistiges amerikanisches Eigentum und private amerikanische Informationen zu schützen", teilte in Washington die Sprecherin des Außenministeriums, Morgan Ortagus, nach Angaben der US-Botschaft in Peking mit.
"Auf der einen Seite stehen die Maßnahmen zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und auf der anderen der sich verschärfenden Handelskonflikt", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von der comdirect Bank die Lage. "In dieser Situation kann es gerade für exportlastige Unternehmen zu einem herben Doppelschlag kommen."
Redaktion finanzen.net / dpa
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July 22, 2020 at 10:36PM
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