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Wednesday, September 2, 2020

Eröffnung: US-Börsenrally schiebt DAX über 13.000er-Marke - 02.09.20 - Börse Online

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Mit Rückenwind der Wall Street ist der Dax am Mittwoch über die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten gestiegen. Der deutsche Leitindex gewann rund zwei Prozent auf ein Sechs-Wochen-Hoch von 13.239 Punkten. Sein europäisches Pendant lag ebenfalls zwei Prozent höher bei 3342 Zählern.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA und China lassen die Anleger hoffen, dass sich die Weltwirtschaft schneller als erwartet von der Corona-Krise erholen wird. "Für die Aktienmärkte, die bereits viel Positives eingepreist haben, ist dies ein wichtiges Signal", kommentierte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Mut machte Investoren an der Wall Street der Anstieg des Stimmungsbarometers der Einkaufsmanager aus der US-Industrie auf das höchste Niveau seit rund eineinhalb Jahren. "Die Daten in den USA zeigen uns, dass die Erholung auf dem richtigen Weg ist, und das sind gute Nachrichten", sagte Alessia Berardi, Ökonomin bei Amundi. "Es ist aber noch zu früh, um zu sagen, dass sich der Aufschwung viel stärker beschleunigt oder in eine V-förmige Erholung münden wird", sagte sie.

Wasser in den Wein goß auch Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, der vor einer noch lange anhaltenden Wirtschaftskrise und gravierenden Folgen auch für die Banken warnte. "Das Vor-Krisen-Niveau werden wir noch eine ganze Weile nicht erreichen - nicht in diesem und auch nicht im nächsten Jahr", sagte er bei einer Bankenkonferenz in Frankfurt. Viele Unternehmen müssten es schaffen, mit langfristig geringeren Umsätzen profitabel zu sein. Die Deutsche Bank selbst sei aber gut aufgestellt, die Krise zu meistern. Die Aktien von Deutschlands größtem Bankhaus lagen gegen den Trend 0,5 Prozent niedriger bei 7,92 Euro.

US-JOBMARKT IM FOKUS - EURO SCHWÄCHT SICH AB

Unterstützung für die europäischen Börsen lieferte der wieder schwächere Euro. Nachdem er am Dienstag erstmals seit zweieinhalb Jahren die Marke von 1,20 Dollar übersprungen hatte, sank er am Mittwoch auf knapp unter 1,19 Dollar. Die Stärke der Gemeinschaftswährung mindert die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte heimischer Firmen auf dem Weltmarkt.

Ihr Hauptaugenmerk richten Börsianer am Nachmittag (MESZ) auf die US-Beschäftigtenzahlen der privaten Arbeitsagentur ADP, die einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag liefern. Experten erwarten den Aufbau von 950.000 Stellen. Das wäre mehr als fünf Mal so viel wie im Vormonat.

VONOVIA SCHAFFT ES IN DEN EUROSTOXX50

Optimistische Geschäftsaussichten des Managements lockten Anleger bei Rolls-Royce an. Die Nachfrage nach Luxusautos des Unternehmens erholt sich nach den Worten von Chef Torsten Müller-Ötvös wieder. Vor allem Verkäufe in Asien trügen dazu bei, sagte der Chef der zu BMW gehörenden Rolls-Royce Motor Cars. Die Aktien gewannen in London in der Spitze 5,9 Prozent.

Deutsche Telekom legten mehr als drei Prozent zu, nachdem JP Morgan die Bewertung für die Aktien mit "Overweight" wiederaufnahm. Der Konzern biete mittlerweile sowohl Wachstum als auch Wert, begründeten die Analysten. Da das Kernunternehmen ohne seine börsennotierten Töchter eine strukturelle Rückkehr zu einem operativen Gewinnwachstum geschafft habe, gebe es ein spürbares Aufwärtspotential bei den durchschnittlichen Gewinnschätzungen.

Vonovia-Aktionären gefiel der Sprung in den europäischen Auswahlindex EuroStoxx50. Vonovia wird damit der einzige Immobilienwert in dem aus den fünfzig wertvollsten börsennotierten Unternehmen des Euroraums zusammengesetzten Börsenbarometer. Die Papiere gewannen 1,7 Prozent. Den Index verlassen müssen zum 18. September nach Börsenschluss hingegen die Titel von Fresenius.

rtr




September 02, 2020 at 02:13PM
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